Biografie Knut-Peter Hoffmann

Der Künstler Knut-Peter Hoffmann auf seinem Trike

Knut-Peter Hoffmann wurde am 2. März 1957 in Suhl (Thüringen) geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte Hoffmann im thüringischen Eichsfeld. Bereits im Alter von 15 begann der heutige Leipziger Künstler zu zeichnen und malen. Nach dem Abitur 1975 absolvierte Hoffmann eine Lehre als Gebrauchswerber beim Konsum in Leinefelde. Ab 1977 arbeitete er als Plakatmaler in Ilmenau.

Zwei Jahre später kam Knut-Peter Hoffmann nach Leipzig, wo er als Anlagenfahrer und später wieder als Werbemittelgestalter beim Volksbuchhandel tätig war. Anfang der 80er Jahre entschloss sich Hoffmann seine bis dahin autodidaktisch erworbenen künstlerischen Fähigkeiten durch fundierte wissenschaftliche Theorie zu erweitern und begann 1981 ein vierjähriges Studium an der Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Hier konnte er die Techniken der berühmten Leipziger Schule kennenlernen und für sich selbst auf ganz individuelle Weise nutzen.

Von 1988 bis 1990 folgte ein Fernstudium der Kunst- und Kulturwissenschaft an der Universität Leipzig, das Hoffmann jedoch zur Wende abbrach, um in die freie Wirtschaft zu wechseln.

Daraufhin war Knut-Peter Hoffmann lange Jahre freiberuflich als Baufinanzierer tätig, bevor er 2004 sich wieder intensiv der Kunst widmete. In diesem Jahr entwickelte er auch die sogenannten knutlands.

Seit 2005 präsentiert der Künstler Knut-Peter Hoffmann seine Werke in verschiedensten Einzelausstellungen und Performances.

Ebenfalls zu sehen sind die Bilder von Hoffmann in bundesweiten sowie internationalen Expositionen. Knut-Peter Hoffmann ist unter anderem Preisträger des Palm Art Award 2005.

Bis heute hat Knut-Peter Hoffmann ein sehr ambivalentes Verhältnis zur Leipziger Schule. Einerseits erinnern seine fantastischen vielfigurigen Szenerien an die Kunstrichtung der Leipziger Schule, andererseits ist der Ansatz in seinen Bildern ein völlig anderer. Hoffmann zieht seine Inspiration aus komplett zufälligen Farbstrukturen, ohne vorher ein Bildkonzept zu erstellen. Dennoch hat ihn etwa die Kunst von Bernhard Heisig bereits in seiner Jugend fasziniert und wahrscheinlich auch unbewusst beeinflusst.

Spürbaren Einfluss auf Hoffmanns Werke hatte nicht nur die Leipziger Schule. Besonders der Sitl des Dadaismus spiegelt sich bei Hoffmann in vielen Bildern wider.